Kurzgutachten

Ist Ihre EBR-Vereinbarung noch zeitgemäß? Wir analysieren die Stärken und Schwächen. Ein kostenloses Angebot für bestehende Euro-Betriebsräte.

Als Mitte der 90er Jahre die EBR-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt wurde, drückten viele Unternehmensleitungen aufs Tempo. Schließlich ließen sich noch bis 1996 "freiwillige" Verträge abschliessen, ohne wichtige Bestimmungen der Richtlinie beachten zu müssen. Die schnelle Gründung eines Euro-Betriebsrats ging nicht selten zu Lasten der Qualität der Vereinbarung.

Durch die aus Arbeitnehmersicht ungünstigen Verhandlungsergebnisse sind manche "Euro-Betriebsräte"  - wie z.B. beim Chip-Hersteller Intel - einer weitgehenden Kontrolle durch die Unternehmensleitungen unterworfen. Doch auch viele in späteren Jahren geschlossene  Vereinbarungen schöpfen den gesetzlichen Handlungsspielraum nicht aus. Vor allem das Unterrichtungs- und Anhörungsverfahren ist bei jedem zweiten EBR unzureichend geregelt. Auch für die Arbeitsmöglichkeiten des EBR (Fresitellung, Besuchsrechte etc.)gelten inzwischen andere Standards als in den Gründerjahren.

Seit Einführung der weiterführenden Konsultationsrechte im Rahmen der Richtlinie zur Europäischen Aktiengesellschaft (S.E.) haben sich die Rahmenbedingungen verbessert. Durch eine gezielte Strategie gelang es diese günstigeren Bestimmungen auch für manche Euro-Betriebsräte nutzbar zu machen. Keine europäische Arbeitnehmervertretung ist auf Dauer an eine Vereinbarung gebunden, die sich in der ständig verändernden Welt des Unternehmens nicht bewährt hat. Kündigungsklauseln erlauben eine zeitgemäße Anpassung an die Erfordernisse einer modernen Arbeitnehmervertretung. In den zurückliegenden Jahren haben wir zahlreiche EBR-Vereinbarungen überarbeitet und modernisiert. Auf Wunsch Europäischer Betriebsräte überprüfen wir kostenlos die bestehende Vereinbarung Ihres Unternehmens und benennen die wichtigsten Stärken und Schwächen. Zugleich erhalten Sie eine vergleichende Bewertung in Bezug auf über 800 bislang abgeschlossenen Vereinbarungen sowie Hinweise auf die wichtigsten Verfahrensschritte für eine Neuverhandlung.