AUSBILDUNG

Arbeitnehmervertreter in mutinationalen Konzernen brauchen eine gute Ausbildung. Europa bedeutet Lernen: von anderen, mit anderen und nicht zuletzt über uns selbst! Nur wer seine Unterrichtungs- und Anhörungsrechte genau kennt, wird mit dem Management auf Augenhöhe diskutieren können. Nur so gelingt es, frühzeitig auf Unternehmensentscheidungen einzuwirken.

Beispiel Areva: Training vor historischer Kulisse. Für den französischen Kraftwerkshersteller Areva organiserten wir eine Reihe interkultureller Workshops und Seminare in Berlin, Brüssel und Lyon. Das Projekt mündete in einer europaweiten Konzernvereinbarung zur Förderung von Frauen im Berufsleben. Auf Wunsch kümmern wir uns auch um mehr als spannende Seminarthemen und organiseren komplette Veranstaltungen: Von der Anreise, über das Hotel, die Dolmetscher bis hin zum Rahmenprogramm. Nicht nur in Berlin!

Neue EBR Richtlinie: Recht auf Weiterbildung erlangt Gesetzeskraft

Bislang enthielten die gesetzlichen Bestimmungen keinen Anspruch auf Weiterbildung. Mit der Revision der EBR-Richtlinie wird diese Recht erstmals europaweit für Besondere Verhandlungsgremien und Euro-Betriebsräte garantiert. Dennoch ist der Anspruch auf Weiterbildung schon heute in vielen EBR-Vereinbarungen enthalten. Und auch dort, wo es keine schriftlichen Abmachungen gibt, zeigen sich Unternehmensleitungen oftmals kooperativ: in nicht wenigen Europäischen Betriebsräten wird die jährliche Sitzung um einen Ausbildungstag ergänzt.

Lernen für die  Praxis

Neben öffentlich ausgeschriebenen Seminaren konzipieren wir Unternehmens-Seminare als gezielte Qualifizierung für bestehende Euro-Betriebsräte. Den Schwerpunkt der Veranstaltung bestimmen Sie. Die Palette möglicher Themen ist vielfältig. Wir sorgen für qualifizierte Referenten und abwechslungsreiche Methoden. Eine wichtige Rolle in unseren Seminaren spielen Berichte und Erfahrungen aus anderen Unternehmen. Wo gibt es gelungene Beispiele aus der Praxis, die sich für eine Übertragung eignen? Welche Verfahren haben sich bewährt? Von unseren Trainern und Referenten bekommen Sie alle wichtigen Informationen. Damit Sie das Rad nicht zum zweiten Mal erfinden müssen!

Zu Besuch bei der "Champions-League". Seit 10 Jahren moderieren wir die EBR Workshops der IG BAU. Einmal jährlich treffen sich EBR-Vorsitzende und EBR- Mitglieder der grössten europäischen Baukonzerne. Mit dabei sind regelmäßig Betriebsräte aus Unternehmen wie Bilfinger-Berger, Hochtief, HeildebergCement, Vinci, Lafarge, Strabag oder Züblin. Diskutiert wird über soziale Standards auf internationalen Baustellen ebenso wie über neue gesetzliche Regelungen im europäischen Arbeitsschutz.

Unsere wichtigsten Seminarthemen:

  • Grundlagen des Europäischen Arbeitsrechts
  • Betriebsräte, Shop Stewards, Gewerkschaftsdelegierte - Interessenvertretung in Europa
  • Die EBR-Richtlinie und ihre gesetzliche Umsetzung
  • Kommunikation grenzenlos - Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen.
  • Soziales Europa? Schutz bei Krankheit, Alter und Arbeitslosigkeit im internationalen Vergleich.
  • Leiharbeit, Untervergabe, Outsourcing
  • Europäische Aktiengesellschaft
  • Was tun bei Fusionen und Übernahmen?
  • Fremdsprachenkurse  (Englisch, Französisch, Spanisch) in Kooperation mit "Sprachwerk"

  

Training für EBR von O2 am Tegernsee

Ein dreitägiges Training für den EBR von O2 gestaltete TCI am Tegernsee. Das zum spanischen Konzern Telefonica gehörende Mobilfunkunternehmen hatte kürzlich den wichtigsten Wettbewerber in Tschechien übernommen. Im Mittelpunkt des Seminars standen die Integration der neuen Kollegen und die Verbesserung der bestehenden EBR-Vereinbarung. Der EBR wurde 2004 nach britischem Recht gegründet.

Training für EBR Pernod-Ricard

Unser in Cork/Irland begonnenes Ausbildungsprogramm für den französischen Spirituosenhersteller (u.a. Martell, Chivas Regal, Baltentine´s, Ramazotti) fand seine Fortsetzung in Cognac/Frankreich. Im Mittelpunkt des Trainings standen die veränderten Aufgaben des EBR vor dem Hintergrund zaglreicher Fusionen und Übernahmen. Auf der anschließenden Jahressitzung des EBR diskutierten 22 Delegierte aus 13 Ländern intensiv mit dem Patron Patrick Ricard über die aktuelle Lage und die zukünftige Strategie des Unternehmens.